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Wuppi, eine Babytaube lag verletzt auf den Gleisen. Wuppi 1
Die Bahnsteige voller Menschen, aber keinen hat es interessiert. Wie geht das bitte ?
In Sichtweite der einfahrende Zug. Ohnmacht...
Als er näher kommt, halte ich mir nur die Augen zu und hoffe. Der Zug fährt wieder ab und Wuppi torkelt, im Fahrtwind des Zuges.
Sie hat es überlebt. Rufe in die Menschenmenge, wer helfen kann einen Bahnmitarbeiter zu finden.
Ich bin für alle unsichtbar und es wird weggehört.
Erst als eine junge Frau im alternativen Look dazu kommt, bin ich nicht ganz vom Glauben an die Menschheit abgefallen.
Sie findet einen Besen, schaut auf dem Fahrplan wann der nächste Zug kommt. Aber da fuhr schon wieder der Nächste ein.
Nun halten wir uns zu zweit die Augen zu.
Und wieder überlebt es Wuppi, weil sie verletzt ist und keinen Schritt gehen kann.
Der dritte Zug sollte erst in 10 Minuten einfahren. Erst jetzt konnte man ohne jemand zu gefährden versuchen sie zu retten.

Mit dem Besen und bäuchlings auf dem Bahnsteig liegend ist sie in sekundenschnelle gesichert.
Wuppi 21
    Einige schütteln mit dem Kopf, andere tun so als hätten sie nichts
    gesehen, einzelne klatschen.
    Meinen Anschlußzug habe ich dadurch verpaßt. Aber ich hätte nicht
    einfach gehen können.
    Wieder einmal macht es einen total sprachlos, dass Menschen
    so empathielos sein können.
    Im Nachhinein habe ich erfahren, dass an diesem Bahnhof regelmäßig
    die Nester leergemacht werden und - ob Eier oder Küken- alles kommt
    in den Müll.
    Entsprechende Schritte zur Klärung dieses Vorgehens wurden bereits eingeleitet.

    Wuppi 2               Wuppi 3

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Vielen Dank für eure Unterstützung im Voraus.

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Über 300 Notfälle innerhalb von vier Monaten!

Unsere Homepage ist derzeit sehr träge - scheint, als würde sie schlafen.
Dafür gibt es zwei Personen, die in den vergangenen vier Monaten kaum Schlaf bekamen:
Antonia und Michael!
Fast rund um die Uhr versorgen sie Notfälle. Und dafür gebührt Ihnen ein riesiger Dank.
Sie beide sind das Herz unseres Vereins.
Die Päppelsaison ist zwar zu ende, doch es kommen immer wieder Tierbabys an, die alle zwei bis drei Stunden gefütterte werden, oder Tiere, die auch Nachts mit Medikamenten versorgt werden müssen. Kaum ist man mit dem letzten Sorgekindchen fertig geworden, geht es nach kurzer Zeit wieder mit dem ersten von vorne los.

  Mittlerweile werden auch die ersten Igelbabys zu uns gebracht,
  die zu klein sind, um draußen überwintern zu können.Igelmdels 210919 
  Dabei haben wir erst Mitte September!
  Wie viele mögen noch kommen? Die Igelmädchen auf den Fotos wiegen nur
  120 g, bzw. die ganz kleinen erst 50 g.

  Definitive Überwinterungskandidaten!


      
So viele verletzte, dehydrierte oder unterernährte Tiere. Es werden von Jahr zu Jahr immer mehr.
Igel, Hasen. Tauben, diverse Vögel, vor allem Schwalben und Mauersegler, Eichhörnchen, Mäuse...

 

Das junge Eichhörnchen auf dem Foto, ca. 8- 9 Wochen alt, hatte Glück Eichhrnchen 210919
gefunden zu werden. Vermutlich zu überschwenglich bei den ersten Ausflügen unterwegs gewesen und vom Baum gefallen.
Blutiges Näschen, dehydriert, Fliegeneier und bereits Larven im verletzten Auge,
dazu kann es seine Hinterbeine nicht bewegen.
Wir hoffen, dass es "nur" vorübergehend gelähmt ist und keinen Wirbelsäulenbruch erlitten hat.
Wird nun tierärztlich geklärt. Wir hatten schon mehrfach, und jüngst vor einigen Wochen einen ähnlichen Fall.
Nach 5 Tagen Lähmung berappelte es sich und konnte nach einiger Erholung in die Auswilderung.
Wäre schön, wenn es wieder so läuft.

Manchmal kommen Tiere zu uns, die schon so schwach sind, dass sie nicht mal mehr den Weg zum Tierarzt schaffen. Das ist immer wieder eine schmerzhafte Erfahrung und selbst nach so vielen Jahren stumpft man nicht ab.

      
Doch es gibt auch viele schöne Momente, die wieder Kraft geben, um weiter zu machen.    Zappelphilipp
Besonders bei den ganz schwierigen Fällen, wenn sie wieder genesen    
oder Flaschenkinder erstmalig die Augen öffnen.   

 

 

 

Und noch schöner, wenn sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Am 21. August konnten die bitumenverschmierte Singdrossel, der verletzte Star und die beiden Bachstelzen wieder in die Freiheit.

                                             

 

Dafür gebührt auch unseren Spendern ein großer Dank, die es erst emöglichen, Tierarzt- und Futterkosten bezahlen zu können.

Wir berichten demnächst weiter...

Igel-Notfälle nehmen kein Ende

Gestern und heute haben wir insgesamt 16 Igel-Notfälle aufgenommen.
11 Babys und 5 Adulte.
Eines hatten alle gemeinsam- abgemagert und/oder dehydriert.
Bei den ausgewachsenen Igel hatten 3 Schnittverletzungen. 2 davon so schwer und so stark bereits mit Fliegenmaden befallen,
daß wir einen euthanasieren lassen mußten und der andere bei uns verstarb bevor der Tierarzt kam.
Es tut einfach so weh, wieviele notleidende Tiere um uns herum sind.

Wir haben in diesem Jahr bereits weit über 100 Igel aufgenomen. Dabei ist die Saison noch lange nicht zu ende!
Besonders im Herbst wird es nochmals kritisch, wenn die Igel noch nicht genug Gewicht aufgebaut haben, um in der freien Bahn den Winter überleben zu können.

Wir danken den Menschen, die Hilfe für die Igel suchen, sie sichern und zu uns oder Kollegen bringen.
Wir danken den Fahrern, die sie abholen.
Wir danken vor allem Euch Unterstützern,
denn ohne Eure Spenden könnten wir nicht in dieser Form helfen.

Eigentlich haben wir keine Kapazitäten mehr für weitere Aufnahmen, denn neben den Igeln kommen noch weitere Wildtiere zu uns.
Aber wir können auch nicht die Tiere sich selbst überlassen, wenn sie in Not geraten.
Es ist nicht das erste Jahr, dass es Igel "regnt". Aber dieses Jahr übertrifft die Anzahl alle vorangehenden. Und jede Igelstation geht derzeit weit über ihre Grenzen hinaus - ob physisch oder finanziell.

Hier findet ihr eine kleine Sammlung der Igel, die zu uns gebracht wurden innerhalb der letzten zwei Monate.

 

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Große Suchaktion im Beecker Wald


Am 25. 05. abends erreichte uns eine Meldung einer toten Katze, die in einer Plastiktüte am Straßenrand Richtung Beeck lag. An der Fundstelle haben wir festgestellt, dass sie säugte.

Zusammen mit tollen Tierfreunden haben wir tagelang in Schichten im Wald gesucht und nichts gefunden.

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