Ab sofort ist das Tier-Refugium unter der neuen Rufnummer 0160-987 971 03 erreichbar.


 

unverletzte Igelin
06.05.2020

Mal eine unverletzte Igelin, aber mit schwerer Atemnot und total abgemagert....

 

 

 

Bernd 5520
05.05.2020 Bernd

Bernd wurde noch rechtzeitig aus einem Teich gefischt.
Stark unterkühlt, abgemagert und dazu noch eine Kopfverletzung.
Der einzige Vorteil des unfreiwilligen Bades- bis auf 3 Fliegenlarven waren alle bereits aus der Wunde gespült.

 

Taube mit Lhmung
04.05.2020

Junge Ringeltaube mit (hoffentlich) temporärer Lähmung nach Trauma.
Mit dem Verbandschuh wird versucht vorzubeugen, dass sich bei der Heilung eine Sehnenverkürzung einstellt.
Wenn sie wieder fit wird, hat sie zumindest gute Vorraussetzung, dass sie ihr Füßchen wieder benutzen kann.

 

 

04.05.2020

Drei Igel innerhalb von 24 h mit Fußabriss...
Fotos erspare ich Euch.
Da es jeweils das Hinterbein betrifft,
können sie amputiert werden ohne die Wildbahntauglichkeit einzubüßen.
Die Vorderbeinchen hingegen sind notwendig für die Futtersuche und die Igel hätten draußen so gut wie keine Chance mehr.

Eindeutig vom Menschen verursachte Verletzung durch unvorsichtiges Arbeiten mit Rasentrimmer/ Fadenmäher o Mähroboter.
Zur Zeit kommen viele schwerverletzte Igel bei uns an.
Oft können wir nichts mehr für sie tun.
Das ist traurig und frustrierend.

02.05.2020 Grnfinken

Heute haben die jungen Grünfinken ihr erstes Bad genommen.
Baden ist unerlässlich bevor sie bei Zeiten in die Auswilderungsvoliere umziehen.
Das Gefieder ist nämlich noch nicht eingefettet. Würden sie ohne Baden draußen nass werden, dann saugen sich die Federn mit Wasser voll und der Vogel wäre schlecht, meist aber gar nicht mehr flugfähig, bis er wieder trocken ist.
Nach dem Bad beginnen sie über die Bürzeldrüse Feder für Feder "einzufetten".
Nach einigen Bädern ist das Gefieder so weit, dass z.B. Regentropfen abperlen und sie nicht in der Flugfähigkeit eingeschränkt werden.
Der nächste Schritt ist dann die Auswilderungsvoliere.
Dort trainieren sie Flugmuskulatur, Wendigkeit, Landung etc.
Natürlich ist das angeboren, doch es erhöht die Überlebenschancen um einiges, umso geübter und kraftvoller sie sind.
Einen handaufgezogenen Vogel aus dem begrenzten und geschützten Ambiente abrupt in die große Freiheit zu entlassen, bringt das Tier in ungeheure Stresssituationen.
Es war doch bisher gewohnt, das Futter nicht selbst suchen zu müssen, muss sich nun draußen orientieren lernen und dazu vor Mensch u. vor Beutegreifer in Acht nehmen.