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Simba

03.07.2015 - Gute Reise, Simba... Die Chance auf ein neues Leben blieb ihm verwehrt. Heute mussten wir Simba gehen lassen.

Simba wurde uns von Anwohnern gebracht, weil seine Besitzer den 10 Jahre alten Kater nicht mehr ins Haus ließen und dies auch bei Nachfrage bestätigen. Er war abgemagert und litt unter einer heftigen Infektion. Langsam schien er sich zu erholen. Dann letzte Woche der Rückfall. Bei der Röntgenaufnahme waren Schatten auf der Lunge zu sehen. Weiterhin wurde ein Herzfehler entdeckt. Heute morgen startete er schlecht in den Tag. Als sich sein Zustand im Laufe des Vormittags rapide verschlechterte, und er auch noch anfing zu bluten, sind wir erneut zum Tierarzt. ..... doch es wurde sein letzter Weg. Ruhe in Frieden.

Oskar

23.06.2015 - Oskar war ein Straßenkater aus Erkelenz. Da er seit drei Jahren von Anwohnern gefüttert und im Auge behalten wurde haben sie uns vor einigen Tagen informiert das es ihm schlecht gehen würde. Er wurde dann auch sofort von uns abgeholt, tierärztlich behandelt und liebevoll auf einer Pflegestelle betreut. Doch heute mussten wir ihn leider von uns gehen lassen. Sein Zustand hat sich rapide verschlechtert und es bestand keine Hoffnung mehr auf Besserung. Leider mussten wir kapitulieren und uns eingestehen das er keine Lebensqualität mehr hatte. Leb wohl, Oskar! Gute Reise.

Hope

30.05.2015 - Wir sind schockiert und ringen um Fassung! Heute wurde dieser arme Kerl von einer Tierfreundin in Hilderath aufgegriffen. „Hope“ haben wir ihn auf dem Weg zum Tierarzt. wo wir ohne eine Sekunde zu warten hingefahren sind, noch genannt. Nachdem in der Tierarztpraxis die eitrig-blutigen Verkrustungen abgewaschen wurden, kam ein klaffendes, hühnereigroßes Loch zum Vorschein, voller Maden die sich schon tief in den Halsbereich durchgefressen hatten. Hätte man es früh genug bemerkt, dann hätte man ihm helfen können. Doch das aufgefressene Gewebe im Halsbereich wäre nicht ersetzbar gewesen. Hope muss unerträgliche Schmerzen gehabt haben, es muss ihm so schwer gefallen sein sich überhaupt auf den Beinen zu halten. Wieviele Menschen haben ihn gesehen und nicht reagiert? Hope wurde noch in der Narkose euthanasiert. Keinen Augenblick länger wollten wir ihn leiden lassen. Ruhe jetzt in Frieden, Du arme Seele!

Nonno

06.03.2015 - Heute morgen lag Nonno leblos in seiner Kuschelhöhle. Wir hatten uns gewünscht, dass er noch eine Weile bei uns leben darf um noch die wärmende Fühlingssonne im Garten zu erleben. Doch das Leben auf der Straße hat seinen Tribut gezollt.

Nonno wollten wir zuerst nach dem Kastrieren und nach seiner Gesundung wieder an seinem Fundort rauslassen. Nachdem unsere Tierärztin uns über den schlechten Gesundheitszustand und sein hohen Alters aufgeklärt hat, haben wir beschlossen, dass er bei uns bleibt.

Wir sind zutiefst erschüttert, dass er von uns gegangen ist, aber sind erleichtert, dass er augenscheinlich friedlich eingeschlafen ist. Zum Schluss durfte er nocheimal erfahren, dass auch er geliebt wurde und nicht als alter Straßenkater unbeachtet in einem Hinterhof diese Welt verlassen hat. Wie alle unsere Seelchen wird auch er respektvoll beerdigt. Gute Reise, alter Mann! Komm gut über die Regenbogenbrücke, Nonno!

Fundkatze

Januar 2015 - Diese Katze wurde seit ca. 5 Jahren in Mönchengladbach von Nachbarn gefüttert, weil sie bei einem Umzug einfach UNKASTRIERT zurückgelassen wurde. Damals wurde sie zum Glück von einem Tierschutzverein kastriert und tätowiert. Nun bat eine Nachbarin um Hilfe, da ihr bei der Katze eine Schwellung am Ohr aufgefallen war.

In Rücksprache mit der Tierärztin hatten wir zugesichert diesem Katzenmädchen durch die OP zu helfen und sie danach bis zur Wundheilung bei uns aufzunehmen. Erst hoffte man es sei ein Abzess, doch bei der Untersuchung sprach vieles auf einen Tumor. Unsere Tierärztin hätte dieser Katze gerne geholfen und den Tumor entfernt. Doch erst bei der Operation stellte sich heraus, dass ihr Kehlkopf und Rachenraum bereits voller Metastasen war. Sie wurde in der Narkose euthanasiert.......

Gute Reise, Mädchen.... deine ehemaligen Besitzer haben dich in Stich gelassen, die letzten 5 Jahre hast du draussen verbracht, ohne ein wirkliches Zuhause. Und doch gab es Menschen, die Dich gefüttert, aber leider nicht mehr für Dich tun konnten. Keiner konnte dich aufnehmen, weil alle Tierschutzvereine, Tierheime, private Helfer- alle fast durchgehend überfüllt sind.. Immer noch weigern sich Menschen Katzen kastrieren zu lassen.... immer noch gibt es zuviele Menschen, die sich ihrer Tiere einfach entledigen und noch nicht mal soviel Verantwortung zeigen, die Tiere wenigstens kastriert zu hinterlassen. Sie sind mitunter Verursacher von unerwünschten Katzenpopulationen, von Katzeninflation, Kittenflut und Streunerkatzen, die irgendwann elend zugrunde gehen. Sie hatte ja wenigstens ein bisschen Glück, und man konnte ihr Leiden verkürzen. Sie wäre sonst Tag für Tag ein Stück mehr gestorben. Unter Schmerzen, ohne eine tröstende Hand... Danke an die Nachbarn, die ihr wenigstens ein bisschen Hilfe zukommen ließen.