Diego kam vor einer Woche zu uns, weil niemand seine Operation bezahlen wollte/konnte. Daher drohte ihm die Einschläferung.Diego ist aus einem Fenster gesprungen und ist erst einige Tage später verletzt gefunden worden. Er hat einen komplizierten Beinbruch. Auf den Fotos sieht man sowohl die Verdrahtung, als auch die externe Fixatur (die beiden braunen Bollen, sind eine Art Knetgummi, das dann verhärtet und somit verhindert, dass die Verdrahtung rutscht). Sie werden in einigen Wochen, je nach Heilungsverlauf wieder entfernt.

Diego ist ein sehr tapferer Kerl und hat im Sturm alle Herzen erobert. Wir hoffen nun, dass er sich rasch erholt und alles komplikationslos verheilt. Die Kosten für seine Operation kamen für uns sehr überraschend, aber wir hoffen, dass wir mit ein bisschen Hilfe sie auch gestemmt bekommen. Drückt die Daumen für den tollen Kater !


 

Und weiter geht es Schlag auf Schlag. Fundkater, Iltis, Nutrias...

Aber eins nach dem anderen. Am Dienstag Abend kam noch dieses Notfellchen zu uns. Es wurde in der Nähe des Altenheims in Waldniel in erbärmlichen Zustand und laut weinend gefunden. Es handelt sich um einen kastrierten Kater, leider weder gechippt noch tätowiert, der vom Tierarzt auf ca. 10-11 Jahre geschätzt wird. Er ist unverletzt, aber sehr abgemagert und in schlechter Verfassung. Wir warten auf die Ergebnisse vom Blutbild, bis dahin wird er erst einmal entwurmt und gepäppelt. Bitte meldet euch wenn ihr wisst wo das Tier hingehören könnte.

Dann beherbergen wir zur Zeit noch zwei Nutria-Babies. Sie irrten in einem Abbaugebiet fiepend durch die Gegend. Sie werden jetzt für einige Tage bei uns versorgt und werden dann umziehen. Und ein kleiner Ilits wurde unterkühlt, abgemagert und von Fliegenmaden befallen gefunden. Den ersten Tag haben wir gedacht wir verlieren ihn. Inzwischen hat er sich etwas erholt und wird nun gepäppelt, bis ein Platz in der Auswilderungsstation frei geworden ist.
 

Warum kastrieren? Darum!

Diese Katzenkinder wurden unerwünscht geboren. Von unkastrierten Katzenmüttern, die aus den verschiedenen Gründen auf der Strasse gelandet sind. Vielleicht sind sie von einer entlaufenen, unkastrierten reinen Wohnungskatze, die "ja eh nicht raus geht" Auch Wohnungskatzen ohne Freigang sollten zwingend kastriert werden. Schon alleine der Gesundheit zuliebe. Info darüber im Link. Vielleicht aber wurde die Katze beim Umzug "vergessen"? Natürlich unkastriert... wie wir es so oft erleben müssen. Vielleicht aber einfach ausgesperrt, weil sie irgendwann vielleicht unerwünschtes Verhalten zeigen..  

Vielleicht ist es aber auch ein beabsichtigter Wurf, von dem man sich versprochen hat ein paar Euro einzunehmen. Doch es gibt zu viele Katzen. Schnell angeschafft und schnell wieder abgegeben, wenn es um Tierarztkosten geht. Bei uns landen sie dann. Die kranken, pflege-, und kostenintensiven Katzen.  Und beim Tierschutz holt man sich eh keine Katze - weil die so blöde Fragen stellen und ausserdem weil die ja dort noch mehr "kosten".  Dass die Katzen aber beim Tierschutz dann gechippt, geimpft, entwurmt entfloht und kastriert sind, das interessiert nicht. Bekommt man ja billiger im Internet. Kastrieren, Impfen und Chippen? Braucht kein Mensch... oder kann man später machen.  Dass man beim Tierschutz aber immer Rat bekommt und bei Problemen nicht allein gelassen wird- das wird nicht bedacht. Und wenn doch Probleme auftauchen, dann hat man sie ja schnell quitt... Hat ja nix gekostet und ausserdem gibt es ja genug "neue, kleine Katzen", natürlich im Internet.  

Verzeiht, aber bei der Masse an hilfsbedürftigen Katzen denkt man schon daran, dass viele Menschen so ticken. Oder gibt es eine andere Erklärung warum es über 2 Millionen herrenlose Katzen in Deutschland gibt ???? Es ist zum Verzweifeln !!! Darum ein aus tiefstem Herzen "DANKE" an alle, die uns immer wieder zeigen, dass nicht alle so denken. DANKE an alle, die ihre Katzen kastrieren lassen. DANKE an alle, die auch solchen Kitten eine Chance auf ein liebevolles Zuhause geben. DANKE an alle, die uns solche Notfälle melden. DANKE an alle, die unsere Arbeit mit Worten und Taten unterstützen.

Informative Links :
http://www.katzen-fieber.de/erfahrungsbericht-gebaermutterentzuendung-bei-katzen.php
http://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/sie-sind-ueberall/streunerkatzen-in-deutschland/

Mit einem Foto von unseren Waschbären Keks, Krümel und Muffin wünschen wir ein schönes Wochenende. Die drei wurden als hilflose Welpen vor mehreren Wochen in einem Müllcontainer gefunden und gedeihen auf unserer liebevollen und erfahrenen Pflegestelle prächtig.

Wenn Sie im Internet einkaufen können Sie uns unterstützen indem Sie das über die Links auf der Seite http://www.tier-refugium.de/index.php/spenden-und-helfen/partnerprogramme tun. Wir erhalten dann von den Shops eine kleine Provision die uns bei den Futter- und Tierarztkosten hilft. Für Sie selber ist das völlig kostenneutral und Sie müssen sich auch dafür nirgends registrieren. DANKE!

Das ist Fussel! Unsere Tierärztin stellte bei ihm chronischen Schnupfen, dazu akut einen bakteriellen Infekt fest. Er hatte nur noch entzündete, eitrige Wurzelreste in seinem Mäulchen, die ihm entfernt wurden, geblieben sind ihm nur noch 3 Backenzähne. Aufgrund der starken Schmerzen konnte er weder richtig essen, noch sich putzen. Das wiederum zu extrem verfilztes Fell mit Ekzembildung führte. Dann hat man einen Tumor am Bein entfernt und in diesem Zusammenhang auch gleich kastriert (eine erneute Narkose sollte ihm nicht zugemutet werden) Er wurde in der Tierarztpraxis auch gebadet und er wurde negativ auf FIV und FeLv getestet. Was alle erstaunt hat, denn so ein alter Kater, der sicher viele Katzen beglückt hat, der ist in vielen Fällen Fiv-postitiv.

Über Fussel wissen wir, dass er seit drei Jahren in Otzenrath immer wieder gesehen wurde. Wem er letztendlich gehört, oder ob er überhaupt einen Besitzer hat, das konnte uns niemand sagen. An dieser Stelle lieben Dank an Heike, die nicht eher aufgegeben hat, bis sie ihn gefunden hatte.

Es dauerte eine ganze Weile, aber als sie ihn auf dem Bürgersteig sah, wusste sie, dass es der beschriebene Kater sein musste. Er kam sofort angeschmust und Heike brauchte nur Futter in die Box zu stellen und hinter ihm das Türchen zuzumachen. Auch nach mehreren Tagen läuft ihm immer noch so stark die Nase, dass er mehrmals am Tag gesäubert werden muss. Dennoch hat er eine gute Prognose. Wir wünschen uns, dass wir ihn wieder auf die Beine bekommen.