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Was würden wir darum geben, wenn er wieder so unbeschwert über die Wiese rennen würde. 
Unser Ulf ist seit Mittwoch krank. 
Der Tierarzt war täglich da und mittlerweile haben wir einen 2. Tierarzt dazugeschaltet, weil wir nicht weiterkommen.
Er lagt fast nur, ist apathisch und frißt nicht.
Seit gestern scheint es ihm ein bisschen besser zu gehen, daher warten wir nun das WE ab.
Sollte es nicht deutlich besser werden, muss er in die Spezialklinik nach Hannover. Den Transport möchten wir ihm eigentlich ersparen. Aber wenn sich sein Zustand nicht bessert, dann muss das sein.

Eigentlich hatten wir diese Woche vor einige wichtige Tätigkeiten und Reparaturen in Angriff zu nehmen.

Neben Büroarbeit und die routinemäßige Blutentnahme aller Katzen des Tier Refugiums steht morgen die Kastration der beiden Eber an. Namis schlimme Diagnose, die Sorge um Monthy, die Sorge um Muhkuh, der wohl diese Woche seinen letzten Gang gehen muss, die Angst, ob wohl die beiden Eber die Narkose überstehen (kann bei Schweinen lebensgefährlich sein) - das alles zusammen versetzt uns allen hier in eine lähmende, schmerzende Starre.

Man kann kaum einen klaren Gedanken fassen und die Aufgaben lassen sich hier nur wie in Trance erledigen.

Danke an Gaby, Nancy und Petra S., die mir eine große Stütze sind, indem sie mir zuhören, mit anpacken und mit mir und Michael gemeinsam versuchen den Schmerz nicht überhand nehmen zu lassen. Die anderen Tiere brauchen uns. Dennoch es ist nicht einfach so weiterzumachen als ob nichts wäre.

Bitte seht es uns nach, wenn wir keinen Besuch empfangen können und nicht allen Fällen sofort oder nur selektiv (nach Dringlichkeit) nachgehen können.

Am Samstag bekamen wir gleich zwei Hilferufe auf einmal. Eine stark verletzte Taube in Wegberg und ein angefahrener Pfau in Effeld. Besonders für den Pfau war es schwierig Hilfe zu bekommen. Die Finder haben in der ganzen Region telefoniert und selbst Wildtierhilfen haben es abgewiesen, da Pfaue keine Wildtiere im eigentlichen Sinne sind. Beide Tiere wurden zu uns gebracht. Leider sind beide Tiere auf dem Weg zum Tierarzt ihren schweren Verletzungen erlegen.

Danke an Marlies und Fam. P., die sich der Tiere im Vorfeld angenommen haben. Hoffentlich bleiben uns weitere Todesfälle in der nächsten Zeit fern.