Update: Besitzer gefunden und alle Unklarheiten beseitigt. Hatte gestern ein schönes Gespräch mit der Dame, die heute 17.3. den Kater wieder bei uns abholen und (im Sinne von allen) seiner vertrauten Umgebung wieder zuführen wird. Der Kater wurde gestern einer umfangreichen Zahn-OP unterzogen, so dass er in Zukunft (auch in Anbetracht seines Alters) keine Narkose mehr bekommen braucht. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt. Leber und Nierenwerte sind nicht mehr ganz gut, daher bitten wir entsprechendes Futter zu füttern. Bitte halten Sie alle ein Auge auf ihn, sollte er abbauen oder sonst irgendwie krank erscheinen, dann sind wir natürlich für den liebenswerten Opi gerne Ansprechpartner. Danke allen, die dazu beigetragen haben, dass dem Kater geholfen wurde und auch in Zukunft sich weiterhin um ihn kümmern.
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Fundkater Selfkant/ Schalbruch (Kreis Heinsberg)

Dieser Senior wurde uns verletzt und krank gebracht, nachdem er wochenlang unaufhörlich versuchte in eine neubezogene Erdgeschosswohnung zu gelangen. Ob er von den Vormietern zurückgelassen wurde, konnte uns keiner sagen, vielleicht ist er aber aus seinem neuen Zuhause in sein altes zurückgelaufen? Vielleicht erkennt ihn jemand und er wird möglicherweise vermisst?


Bitte Feldhasenbabys NICHT einsammeln!!

Dieses gerade mal 99 g schwere Feldhäschen wurde uns am Freitag gebracht, nachdem man festgestellt hat, dass es das Hasenfutter nicht frisst. Was gut gemeint war, ist leider nicht das Richtige gewesen. Feldhasen kommen bereits voll entwickelt zur Welt. Sie liegen dann gut getarnt in einer Kuhle (sog. Sasse) in den Feldern. Die Häsin kommt nur ein paar Mal kurz vorbei um zu säugen, meistens in der Dämmerung und nachts. Das geschieht aus dem Grund, um Beutegreifer (z.B.Greifvögel) nicht zu den Kleinen zu locken. Darum bringt es nichts, wenn man eine Weile wartet ob die Mutter kommt. Denn erstens würde sie bei menschlicher Witterung sowieso nicht in die Nähe kommen und zweitens, sie kommt meistens abends und nachts. 

Für Wildtiere ist dieses "Einsammeln" purer Stress, zudem sterben durch unsachgemässe Aufzuchtsversuche jedes Jahr viele Feldhasenbabys. Nach 3 Tagen Erstversorgung und Päppeln bei uns konnten wir ihn heute morgen mit 140 g Gewicht an die Wildtierhilfe Retscheider Hof weiterleiten. Dort kann es mit Artgenossen aufgezogen werden und wildtiergerecht auf ein Leben in die Freiheit vorbereitet werden. Danke Steffi und Nils, für Eure wertvolle Arbeit !


Küss mich, ich bin der Frühling!  Nein, Sina hat keinen Lippenstift - sie liebt nur so sehr rote Beete!


Update: Besitzer ist gefunden Lächelnd

Ein nicht ganz so gewöhnlicher Notruf erreichte uns gestern um 17.30 h. Dieses Kamerunschaf irrte seit Mittwoch in den Feldern zwischen Mönchengladbach-Merreter und Knoor. Gestern Abend konnte sie dann in eine Garage getrieben werden, wo sie im wahrsten Sinne des Wortes die Wände hochging. Ein Dank den Anwohnern, die es beherzt und geschickt sichern konnten. Der Polizei konnte Entwarnung gegeben werden. Diese war von Anwohnern nämlich wegen Verkehrsgefährdung schon alarmiert worden Nun befindet es sich erst einmal bei uns und erholt sich von dem Schrecken. Umliegende Höfe wurden schon kontaktiert, niemand vermisst das Kleine. Wir warten nun erst einmal ab.

Nachtrag: Wir haben schon viel herumtelefoniert und sind einigen Hinweisen nachgegangen, doch der Besitzer konnte noch nicht ermittelt werden. Das Schaft hat sich mittlerweile beruhigt und durfte schon auf unsere Weide.


Traurige Nachrichten aus der Tierklinik. Der arme Kater, der gestern im Strassengraben gefunden wurde, musste leider eingeschläfert werden. Run free, Du armes Seelchen.

Erklärung des Tierarztes: Er muss wohl angefahren worden sein. Aber, wie man auf dem Röntgenbild sehen kann, hat er ein Beinbruch, der bereits zusammenwuchs. Bedeutet, dass er vor ca 3-4 Wochen diesen Unfall hatte und seitdem wohl auch die Lähmung der Hinterbeine, sowie eine sog. Überlaufblase, d.h. er konnte sich nicht mehr selbst entleeren. Nun fanden noch verschiedene Test statt und leider zeigten sie, dass der Arme keinen Tiefenschmerz hat, ein Abriss des Rückenmarks ist der Grund dafür. Abschürfungen auf beiden Seiten der Hüften deuten darauf hin, dass er wochenlang alles hinter sich herzog und unglaubliches durchgemacht haben muss. Für den wilden Kater bedeutete es ein Leben, bei dem er nicht nur die Hinterbeine hinter sich herziehen würde, sondern auch täglich die Blase ausgedrückt bekommen müsste. Aus diesem Grund sind wir dem Rat der Ärzte gefolgt und haben einer Euthanasie zugestimmt.

Manchmal muss man sich mit dem Wenigen zufrieden geben dass man für so ein armes Seelchen machen kann. Für uns wieder mal eine ganz schwere Entscheidung. Der einzige Trost - wir konnten sein Leiden verkürzen, bevor er irgendwo auf der Straße verhungert wäre. Danke Stefanie, dass Du wachen Auges ihn im Gras entdeckt hast und ihm somit helfen konntest. Gute Reise, armer Schatz.