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Lana (geschätzte 16 Jahre alt ) wurde uns am 8.6.15 in Aphoven gemeldet. Völlig ausgemergelt, dehydriert und hungrig, dazu chronischen Schnupfen im Gepäck, sowie Maulhöhlenentzündung und einige eitrige Zahnwurzelreste. Sie hat uns große Sorgen bereitet, da sie starkes Untergewicht und eine Futtermittelunverträglichkeit hatte. Seit sie gebarft wird, hat sie auch an Gewicht wieder zugenommen. Eine Zahnsanierung hat sie nachdem sie narkosestabil war ebenso erhalten. Die lieben Finder wollten sie gerne nach der Gesundung bei sich aufnehmen, doch leider kam es ganz anders.

Die Krankheitswelle bei uns machte einen Umzug nicht möglich. Sie selbst ist zum Glück nicht erkrankt, aber sie hätte mögliche Keime mit in ihr neues Zuhause eingeschleppt und die Gefahr die dort vorhandenen 2 Katzen anzustecken war uns zu groß. Wir verschoben den Umzug. Das war auch in zweierlei Hinsicht gut.

Denn bei einer Kontrolluntersuchung wegen ihrem chronischen Schnupfen wurde sie geröntgt und leider eine schlimme Diagnose festgestellt. Lana leidet an einem Osteosarkom des Vorderschädelknochens- sprich Knochenkrebs. Eine Operation mit fraglichem Ausgang werden wir nicht durchführen, schon in Anbetracht ihres Alters. Zudem leidet sie nicht an Schmerzen. Wir haben daher in Absprache mit 2 Tierärzten beschlossen, dass Lana bei uns einen schönen und umsorgten Lebensabend verbringen soll. Der Umzugsstress und der Abbruch ihrer Freundschaft zu Schneckchen wäre eine unnötige Belastung für sie.

Lana ist pflegeintesiv, da sie regelmäßig inhalieren muss, unterstützende Therapie für ihren Schnupfen benötigt, ihre besondere Ernährung erhält und auch die Fellpflege von uns übernommen wird, weil sie sich nicht mehr überall putzen kann. Zudem - sollte sich ihr Zustand verschlechtern, sind wir in der Position schneller zu reagieren. Trotz allem hoffen wir, dass sie noch sehr, sehr lange eine schöne und umsorgte Zeit in unserer Katzentruppe erleben darf. Unsere Lana- ein ganz besonderes Ömchen!

Wo war Buddy von April bis Oktober 2015 im Raum Erkelenz? Ist er in dieser Zeit jemandem zugelaufen und ist er vielleicht aufgenommen worden? 

Seine uns bekannte Lebensgeschichte: Vor ca. 4 Wochen wurde uns dieser Fundkater gemeldet, der in Erkelenz zugelaufen war und sich tagelang vor einer Terrasse niedergelassen hatte. Dort hat er dann zwar Futter bekommen, aber leider konnte er nicht da bleiben. Wir erkannten in ihm den einstigen "unerwünscht-Kater", der uns im Februar 2015 aus Wassenberg gemeldet wurde. Dort musste er weggeholt werden, weil er dort in den Gärten nicht geduldet wurde. Es wurde gar gedroht, ihn "in den Teich zu treten". Eine Tierfreundin meldete uns den scheuen, damals unkastrierten und kranken Kater. 

Wir haben ihn dann medizinisch versorgt und kastrieren lassen. Nach der Erholungsphase wurde er dann Freigänger in Erkelenz. Augenscheinlich war er dort leider nicht sehr glücklich und wir nehmen an, dass er aufgrund der dort vorhandenen Katzen abgewandert ist. Fast ein halbes Jahr haben wir gedacht, ihm wäre etwas zugestoßen. Darum waren wir umso glücklicher, als wir die Fundmeldung erhalten haben. Natürlich haben wir Buddy an der Fundstelle in Erkelenz abgeholt und bei uns wieder aufgenommen.

Momentan genießt er die Wärme und den vollen Futternapf, und läßt sich auch streicheln. Aber er fühlt sich unwohl in einem Mehrkatzenhaushalt. Vielleicht ist es aber auch viel zu früh, um eine endgültige Entscheidung zu treffen und er taut mit der Zeit dann auf. Nichts desto trotz möchten wir für ihn einen Aufruf starten. Hat irgendjemand Buddy in den Monaten April bis Oktober 2015 gefüttert oder gar aufgenommen und vermisst ihn womöglich schon? Parallel dazu suchen wir aber ein mögliche zukünftiges Zuhause für ihn - unter Vorbehalt, falls sich noch jemand meldet, der ihn vermisst. Buddy soll endlich ankommen dürfen und ein Zuhause finden, in dem geduldige und liebevolle Menschen auf ihn warten. Seine Odysee soll ein Ende haben!

 

Update: Nele hat vor zwei Tagen die Fäden gezogen bekommen. Sie ist sichtlich erleichtert, dass die Boxenruhe damit aufgehoben wurde. Da sie bereits vor der OP mindestens 6 Wochen mit ihrem gebrochenen Beinchen auf der Straße gelebt hat, hat sie im dreibeinigen Fortbewegen schon etwas Übung.

Nach wie vor greift sie an, wenn man sich ihr nähert und braucht auch noch eine Weile bis man dann die Hand nach ihr strecken kann, ohne dass sie faucht und keift. Einige Blessuren haben wir schon in Kauf nehmen müssen. Wenn man sie dann auf dem Schoß hat und sie krault, entspannt sie auch und scheint die Streicheleinheiten zu geniessen.

Es wird noch eine ganze Weile benötigen bis sie dem Menschen das Vertrauen schenkt. Wir haben Zeit! Hauptsache sie hat nun keine Schmerzen mehr und die Amputation ist gut überstanden.