Wir haben 5 davon aufnehmen können. Es sind alle Überlebenden ( ca 140 Tauben) gut untergebracht. Ein Dank an den Retscheider Hof für ihren Einsatz, allen Helfern und alle die, die Überlebende aufgenommen haben.


Zur weiteren Info der Text zu dem Vorfall vom Retscheider Hof:

Was hier auf dem Boden unserer Voliere herumsitzt, sind ein paar klägliche Überlebende einer Tierquälerei. Nur wenige Kilometer von hier entfernt mussten wir gestern und heute durch tote Kadaver steigen, weil jemand auf die Versorgung seiner Brieftauben keine Lust mehr hatte. Fotos von den Bergen toter Tauben möchten wir Euch ersparen.

Dem entschiedenen Eingreifen des Veterinäramtes in Neuwied ist zu verdanken, dass es überhaupt noch lebende Vögel gibt - aber auch deren Zukunft steht in den Sternen, wenn es nicht gelingt, für möglichst viele Tauben ein neues Zuhause zu finden. Da, wo die meisten Tiere noch immer sind, gibt es nichts außer Dreck, Kot und Gleichgültigkeit. Wir sind gemeinsam mit dem Veterinäramt bemüht, eine ausreichende Versorgung vor Ort sicherzustellen, bis eine endgültige Lösung gefunden ist.

Aber: Als Station mit Schwerpunkt auf Säuger sind wir auf die Versorgung von Tauben nur bedingt eingerichtet. Trotzdem haben wir Platz und Kapazität freigemacht, um vorerst wenigstens knapp 30 Tiere aufnehmen zu können, auch das Tierheim in Neuwied hat ein paar wenige Tauben nehmen können. Jetzt warten noch zwischen 100 und 150 Tauben auf ihr weiteres Schicksal und die Zeit läuft davon.

Tauben sind oft unbeliebt und haben einen schlechten Ruf. Wer mit ihnen mal näher zu tun hatte, weiß: sie haben ihn zu unrecht. In keinem Fall haben sie es verdient, als ausgedientes "Hobby" einfach sich selbst überlassen zu sein, denn Brieftauben können sich in der freien Natur nicht selbst ausreichend versorgen. Das hat der Mensch ihnen konsequent abgezüchtet.

Kater Arnold. ein sehr großer Kater, kastriert, gechippt und registriert, ist am 11.08.16 in 52525 Heinsberg-Lieck entlaufen und wird sehr vermisst. Hinweise bitte an das Tier Refugium Wegberg e.V.

Ein trauriges Wiedersehen...

Wir hatten Männlein schon vor einigen Monaten bei uns aufgenommen und behandeln lassen. Er ist ein bekannter Straßenkater in dem Wohngebiet. Darum durfte er wieder in seine gewohnte Umgebung, da eine Anwohnerin ihn regelmässig fütterte und ihn im Auge behalten hat. Nun fielen aber Verletzungen auf und so wurde er von Heike E. gesichert und zu uns gebracht. Heute wurde er tierärztlich untersucht und 3 Abzesse mussten versorgt werden. Leider wurde bei der Untersuchung auch ein kleiner Tumor am Gaumen festgestellt. Dieser wird nun nächste Woche in Angriff genommen. Was es für ein Tumor ist, ob er operiert werden muss und ob es etwas malignes ist, wissen wir noch nicht. Bis dahin bekommt er bei uns das Päppelprogramm, denn er hat auch abgenommen. Danke Heike, dass Du Dich um ihn gekümmert hast.


Heute hat Erna die schönen Sonnenstrahlen genossen! Ausgiebig putzen und chillen in der Sonne ist angesagt. Dankeschön von Herzen an Ernas Paten. 


Erst gestern bekamen wir wieder einen Anruf, dass über 30 Katzen aus einem Haushalt untergebracht werden müssen, weil "verpasst" wurde rechtzeitig zu kastrieren. Nun sind sie natürlich krank, verfloht, usw. Geld für ein Tierarzt gab es wohl auch nicht. Doch wohin mit ihnen? Wir können beim besten Willen keine weiteren 30 Katzen aufnehmen...

Bitte schaut euch dieses Video von "Tiere suchen ein Zuhause" an und lasst eure Katzen kastrieren! Katzenbesitzer in unserer Umgebung mit finanziellen Engpässen können wir ggf. mit einem Kastrationsgutschein (Eigenanteil 30,- Euro) unterstützen.