Am Abend waren Kerstin, Ralf und Antonia nochmal unterwegs und haben nach weiteren verletzten Dohlen Ausschau gehalten. Sie konnten wieder 7 Dohlen und eine Taube, die am Strassenrand kauerte, sichern. Einmal eine Dohle mit geschwollenen Augen, die weiteren haben Flügelbrüche und/ oder dicke Hämatome.

Aktueller Stand der Hagelopfer: Es trudelten im Verlauf der letzten Tage immer mehr verletze Dohlen und Tauben bei uns ein. Zuletzt hatten sich bei uns 16 Dohlen und 4 Tauben eingefunden. Zusammen mit der Wildvogelrettung.de aus Mönchengladbach haben wir ein Sammeltransport vorbereitet. Hierbei galt es die gebrochenen Flügel und Beinchen bei uns so zu bandagieren, dass sich die Tiere nicht noch weiter verletzen und somit stärkere Schmerzen erleiden müssen. 

Dr.Sudhoff verschlug beim Anblick der Rötgenbilder die Sprache. Einige Tiere hatten geradezu vom harten Aufprall der Hagelkörner geradezu "pulverisierte" Knochen. Bei 2 Dohlen und einer Taube konnte nur noch das Leiden verkürzt werden. Bei den weiteren Verletzungen wird durch Schienen und Verbände versucht die Brüche zu therapieren. 

Wir bedanken uns bei Dr.Sudhoff, der ausserhalb seiner Praxiszeiten die Tiere untersucht und dementsprechend versorgt hat. Bei Kiki und Susi von der Wildvogelrettung.de, die den Transport und die anschliessende Übernahme der Vögel organisiert haben, und bei den Menschen, die uns die Tiere gemeldet, gesichert und zu uns gebracht haben, möchten wir uns bedanken. Nicht zuletzt bei Euch allen, die aufgrund der "Dohlenhilfe-Spenden" eine tierärztliche Versorgung und artgerechte Fütterung sichergestellt haben. Es macht Hoffnung Euch alle im Rücken zu wissen. Einfach nur DANKE aus tiefstem Herzen!


Gestern Abend spät kam noch eine kleine Schwalbe und 4 Wellensittichküken. Die Voliere wurde beim Unwetter beschädigt und der Muttervogel ist dabei entflogen. Und bevor die kleinen Sittiche verhungern müssen, wurden sie mitsamt Nistkasten zu uns gebracht. Nur gut, dass wir so gerne akribisch auf alles eingestellt sind und immer für alle Eventualitäten das passende Futter hier haben.


Heute morgen wurden wir von einer Lehrerin alarmiert. Leider weiss ich den Namen nicht mehr. An der Hauptschule in Erkelenz hat der Hagel eine ganze Dohlenkolonie zerschlagen. Neben unzähligen toten Dohlen und Tauben sassen zum Teil schwer verletzte Jung-, und Alttiere. Zusammen mit Schülern der Hauptschule konnten wir sie vorsichtig sichern. Euch gilt ein großer Dank! 

Leider gab es vor unserem Eintreffen Schüler, die die Überlebenden mit Tritten taktiert haben. Nachtrag: Es waren Schüler der Grundschule und des Berufskollegs wie inzwischen rechierchiert. Die Lehrerin ist dann eingeschritten und wird für Konsequenzen sorgen. 

Wir haben die Vögel erst einmal bei uns aufgenommen. Bei der Wildvogelrettung Mönchengladbach steht das Telefon ebenso nicht still und wir arbeiten an einem Hilfeplan, wie wir die Tiere aufteilen, um ihnen schnell helfen zu können. Einige Tiere konnten nur noch euthanisiert werden, die Überlebenden stehen unter Schock und haben sicher neben den offensichtlichen Verletzungen wie Augenverletzungen und verschiedenen Brüchen ein Schädel-Hirn-Trauma.

WIr brauchen dringend Unterstützung bei den Futterkosten. Da sie dringend neben Aufbaukost auch Insekten benötigen, wären wir sehr dankbar über eine kleine Spende mit der wir dann Heimchen, Grillen und Mehlwürmer kaufen können. Leider brauchen wir dies in großen Mengen und das ist sehr kostspielig. Eine artgerechte Ernährung ist besonders bei der Schwere der Verletzungen dringend nötig. Falsche Ernährung würde zu Verdauungsstörungen führen und zu weiteren körperlichen Belastungen führen. Wer uns unterstützen möchte, gerne unter dem Vermerk "Dohlenhilfe" auf unser Vereinskonto 

Tier Refugium Wegberg e. V.
Volksbank Mönchengladbach eG
IBAN: DE08 3106 0517 7301 4740 10
BIC: GENODED1MRB
oder per Paypal : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Lieben Dank dafür ! 
Tier Refugium Wegberg e.V.


Nun hat es uns auch erwischt! Das Unwetter von heute Nacht hat es in sich gehabt. Sämtliche Dächer der Tiere, der Futterrkammer und Unterstände sind beschädigt. Die meisten Hagelkörner waren ca 2-3 cm. Vereinzelt gab es sogar welche mit 5 cm. Priorität ist jetzt die Dächer in Ordnung zu bringen.