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Und wieder ein kleines Feldhäschen. Gerade mal 88 Gramm. Auch dieses wird einige Tage gepäppelt und zieht nächste Woche zur Wildtierhilfe. Bitte beachtet das kleine Feldhasen NICHT eingesammelt werden sollen. Mehr Informationen dazu findet Ihr in dem Beitrag vom 14.03. hier.


Am Dienstag abend, den 16.3.16 , erreichte uns ein Anruf des Notdienstes des Veterinäramtes. Es ginge um 2 Mutterschafe mit insgesamt 3 frisch geborene Lämmchen, für die ganz schnell eine Päppelstelle gesucht wurde. Der Schafhalter war ein paar Tage zuvor besucht worden und der Zustand der Schafe war besorgniserregend, es wurde sofort vor Ort etwas gegen einen ganz schlimmen Befall von Ekto-, und Endoparasiten unternommen, was zum Einen zwingend notwendig war, damit den ausgemergelten Schafen nicht noch mehr Energie ausgesaugt wird, was durch das Säugen der Lämmer noch verstärkt wurde. Da aber der Zustand wirklich lebensbedrohlich war und eine artgerechte und wertvolle Nahrung nicht gewährleistet werden konnte, wurden sie aus der Situation rausgenommen und zu uns gebracht. Wie man auf den Fotos sehen kann, sind sie sehr abgemagert. Die Schafe sind sehr alt, hätten in ihrem Zustand gar nicht mehr tragend werden dürfen. Sie haben ihr Leben lang Lämmer geboren, in Kombination mit mangelhafter Ernährung ein Raubbau an ihrem Körper. Die Lämmchen sind nur wenige Tage alt und nach dem Durchfall nun stabil.

Nachts und bei schlechtem Wetter holen wir sie rein, da ihr schlechtes Fell sie nicht ausreichend gegen die Witterung schützen kann. Besonders die braune Mami geniesst die Streicheleinheiten und lehnt sich an uns an, sobald wir in der Nähe sind. Es gilt die Mütter aufzupäppeln und hoffen, dass sie bei uns noch einen schönen Lebensabend verbringen dürfen. Lämmchen, die ihnen dann weggenommen werden, um als Milchlamm auf Speisekarten zu landen - das ist ab sofort vorbei! Wir werden die Truppe zusammenlassen und später, wenn sie sich erholt haben zu unseren anderen 3 Schafen auf die Weide bringen. Namen haben sie noch nicht, das wird sich in den nächten Tagen entscheiden, wenn wir sie besser kennenlernen. 


Neue Pfleglinge im Tier Refugium Wegberg e.V. 

Das Veterinäramt brachte uns heute morgen 2 Mutterschafe mit 3 Lämmchen. Si e wurden aus schlechter Haltung geholt und eigentlich hätten die alten Mutterschafe in ihrem Zustand gar keine Lämmchen mehr haben dürfen. Sie müssen jetzt erst einmal gepäppelt werden, sie sind stark abgemagert.Die Lämmchen sind nur wenige Tage alt. Herzlich willkommen ihr Süssen !


Update: Besitzer gefunden und alle Unklarheiten beseitigt. Hatte gestern ein schönes Gespräch mit der Dame, die heute 17.3. den Kater wieder bei uns abholen und (im Sinne von allen) seiner vertrauten Umgebung wieder zuführen wird. Der Kater wurde gestern einer umfangreichen Zahn-OP unterzogen, so dass er in Zukunft (auch in Anbetracht seines Alters) keine Narkose mehr bekommen braucht. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt. Leber und Nierenwerte sind nicht mehr ganz gut, daher bitten wir entsprechendes Futter zu füttern. Bitte halten Sie alle ein Auge auf ihn, sollte er abbauen oder sonst irgendwie krank erscheinen, dann sind wir natürlich für den liebenswerten Opi gerne Ansprechpartner. Danke allen, die dazu beigetragen haben, dass dem Kater geholfen wurde und auch in Zukunft sich weiterhin um ihn kümmern.
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Fundkater Selfkant/ Schalbruch (Kreis Heinsberg)

Dieser Senior wurde uns verletzt und krank gebracht, nachdem er wochenlang unaufhörlich versuchte in eine neubezogene Erdgeschosswohnung zu gelangen. Ob er von den Vormietern zurückgelassen wurde, konnte uns keiner sagen, vielleicht ist er aber aus seinem neuen Zuhause in sein altes zurückgelaufen? Vielleicht erkennt ihn jemand und er wird möglicherweise vermisst?


Bitte Feldhasenbabys NICHT einsammeln!!

Dieses gerade mal 99 g schwere Feldhäschen wurde uns am Freitag gebracht, nachdem man festgestellt hat, dass es das Hasenfutter nicht frisst. Was gut gemeint war, ist leider nicht das Richtige gewesen. Feldhasen kommen bereits voll entwickelt zur Welt. Sie liegen dann gut getarnt in einer Kuhle (sog. Sasse) in den Feldern. Die Häsin kommt nur ein paar Mal kurz vorbei um zu säugen, meistens in der Dämmerung und nachts. Das geschieht aus dem Grund, um Beutegreifer (z.B.Greifvögel) nicht zu den Kleinen zu locken. Darum bringt es nichts, wenn man eine Weile wartet ob die Mutter kommt. Denn erstens würde sie bei menschlicher Witterung sowieso nicht in die Nähe kommen und zweitens, sie kommt meistens abends und nachts. 

Für Wildtiere ist dieses "Einsammeln" purer Stress, zudem sterben durch unsachgemässe Aufzuchtsversuche jedes Jahr viele Feldhasenbabys. Nach 3 Tagen Erstversorgung und Päppeln bei uns konnten wir ihn heute morgen mit 140 g Gewicht an die Wildtierhilfe Retscheider Hof weiterleiten. Dort kann es mit Artgenossen aufgezogen werden und wildtiergerecht auf ein Leben in die Freiheit vorbereitet werden. Danke Steffi und Nils, für Eure wertvolle Arbeit !