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Becky, Salomon, Bryan, Rosalie

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Jeder Igel sieht anders aus.
Jeder hat etwas, was ihn zu etwas ganz Besonderem macht.
Jeder dreht auf seine eigene Weise sein Gehege auf links. Der eine macht sein Geschäft ordentlich in eine Ecke, der andere macht dabei fast einen Handstand, um die Wände möglichst hoch einzukacken.


Aktuell hat sich die Zahl der Igel auf 35 eingependelt. Die stabilen Igel gehen zum Auffüttern auf Pflegestellen, damit im Tier Refugium fast nur die Sorgenkinder betreut werden können.
Mit wiegen, Medikamentengabe, putzen, füttern, vorbereiten etc ist man locker 4, 5 h täglich allein mit der Morgenrunde beschäftigt - wenn nichts dazwischenkommt.
Es macht Freude, wenn man sie erfolgreich begleiten kann auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und Freiheit.
Zugegeben wachsen einige einem besonders ans Herz.
Manchmal ist es ein Baby, das man von 50 g auf 600 g gebracht hat.
Manchmal ein Adulter + 1000g, der mit einem besonderen Schicksal zu uns kam.
Wenn man sie dann in die Freiheit entlässt, so sehr man sich für sie freut, so sehr kämpft man, um die Horrorvisionen wegzuschieben. Ob ein Pflegling vielleicht einen Tag später einem Auto, Rasentrimmer, Gift usw. zum Opfer fällt?
Und so sehr man sich bemüht, nicht daran zu denken, ganz schafft man es nicht.